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Vandalismus - Gedenkstätte für zukünftige Opfer des Klimawandels zerstört (Hermann Josef Hack)

Ausländerfeindliche Nazi-Vandalen zerstören die erste Gedenkstätte für zukünftige Opfer des Klimawandels in Siegburg
 
von Hermann Josef Hack, 10. August 2015

Auch das ist eine Fa­cet­te öf­fent­li­cher Mei­nung: Ges­tern wurde meine In­stal­la­ti­on "Sorry, 2050!", die erste Ge­denk­stät­te für zu­künf­ti­ge Kli­ma­op­fer, durch Van­da­len zer­stört. Nach­dem das Ord­nungs­amt be­nach­rich­tigt wurde, dass die Bei­trä­ge zahl­rei­cher Pas­san­ten her­ab­ge­ris­sen auf dem Boden lägen, er­hielt ich heute die Mit­tei­lung, mög­li­cher­wei­se habe ein Un­wet­ter die In­stal­la­ti­on be­schä­digt. Bei nä­he­rem Hin­se­hen muss­te ich je­doch fest­stel­len, dass die zahl­rei­chen Bei­trä­ge mit gro­ßer Ge­walt­an­stren­gung vom Bau­zaun­git­ter ab­ge­ris­sen bzw. ab­ge­schnit­ten wur­den. Das kann kein Un­wet­ter an­rich­ten. Hier han­del­te es sich um eine be­wuss­te Tat. Als ich dann im Kon­do­lenz­buch den Ein­trag fand "Nur ein toter Aus­län­der ist ein guter Aus­län­der. Sieg Heil", war klar, dass es sich nicht um einen dum­men Streich han­deln konn­te, son­dern eine vor­sätz­li­che Tat, die m.E. den Tat­be­stand der Volks­ver­het­zung er­füllt. In­so­fern habe ich die Po­li­zei in­for­miert, wel­che den Sach­ver­halt auf­ge­nom­men und die Staats­an­walt­schaft ein­ge­schal­tet hat.

In­so­fern be­stä­tigt sich die Be­deu­tung der Kunst­in­stal­la­ti­on, zeigt sie doch auf, wel­che ex­trem frem­den­feind­li­chen Men­schen sich unter uns be­we­gen. Wenn schon die In­stal­la­ti­on so­viel Ärger und Ag­gres­si­on er­zeugt, wie wird es erst sein, wenn durch den Kli­ma­wan­del immer mehr Men­schen hei­mat­los und zu Flücht­lin­gen wer­den?

http://www.schattenblick.de/info…/kunst/fakten/kfme0270.html Von 








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Die 16. Ausstellungsstation von ZNE! in Valparaíso ist vom chilenischen Kreis der Kunstkritiker*innen zur besten Internationalen Ausstellung des Jahres 2017 in Chile gekürt worden.

Diese Station wurde vom 10.6.17 – 12.8.17 im Parque Cultural de Valparaíso gezeigt und ermöglicht von Heinrich Böll Stiftung Cono Sur, Institute for Advanced Sustainability Studies IASS, Potsdam und Goethe-Institute Chile.

ZNE! dankt allen Künstler*innen, Partner*innen, Techniker*innen und Helfer*innen, die das hier möglich gemacht haben.

Hier geht es zu den Fotos der Ausstellung.


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Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.


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